30 Jahre STOP HUNGER

  • Jun. 05, 2026

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Wie Sodexo Hunger, Fehl- und Mangelernährung sowie Lebensmittelverschwendung den Kampf ansagt.

Was 1996 mit einer Handvoll engagierter Mitarbeiter:innen in den USA begann, ist heute eine globale Bewegung und ein Beleg dafür, was möglich ist, wenn Überzeugung auf Handlung trifft.

Es gibt Ideen, die größer werden als ihre Anfänge. Stop Hunger ist eine davon. Vor 30 Jahren entschied eine Gruppe von Sodexo-Mitarbeiter:innen in den Vereinigten Staaten, dass ihr Unternehmen im Kampf gegen Hunger, Fehl- und Mangelernährung Verantwortung übernehmen kann – und muss. Keine große Strategie, kein Konzernauftrag. Nur die schlichte, aber kraftvolle Überzeugung: Kein Mensch sollte hungern müssen.

Drei Jahrzehnte später ist „Stop Hunger“, Sodexos gemeinnützige Stiftung, in 58 Ländern aktiv, arbeitet mit über 400 NGO-Partnern zusammen – darunter das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) – und hat seit 2015 mehr als 100 Millionen Menschen unterstützt. 30 Millionen Mahlzeiten wurden verteilt, über 71 Millionen US-Dollar mobilisiert, weitere 7 Millionen Dollar als Nothilfe in Krisenregionen eingesetzt.

Ein Meilenstein, der bewegt und gleichzeitig daran erinnert, wie viel noch zu tun bleibt.

„Stop Hunger wurde aus einer einfachen, aber grundlegenden Überzeugung heraus gegründet: Niemand sollte unter Hunger leiden. Seit 30 Jahren zeigt das Engagement der Sodexo-Mitarbeitenden mit NGOs und Partnern weltweit, wie stark gemeinsames Handeln wirkt. Sodexo Österreich unterstützt diese globale Idee mit lokalen Initiativen, damit wir einer Welt ohne Hunger Schritt für Schritt näherkommen.“

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Michael FreitagCEO Sodexo Austria

Eine globale Herausforderung. Auch vor unserer Haustür.

Weltweit leiden heute fast 735 Millionen Menschen an Hunger. Mehr als 2 Milliarden sind von Ernährungsunsicherheit betroffen. Das betrifft auch Industrieländer, wo steigende Preise und wirtschaftliche Instabilität immer mehr Menschen in vulnerable Situationen bringen. Die Dringlichkeit zu handeln war selten größer.

„Stop Hunger“ begegnet dieser Herausforderung mit einem Modell, das auf kollektiver Wirkung basiert: Unternehmen, NGOs und Einzelpersonen, die gemeinsam auf ein Ziel hinarbeiten. Mit der neu gegründeten Impacters Coalition lädt „Stop Hunger“ gezielt Unternehmen ein, über finanzielle Unterstützung hinauszugehen und aktive Treiber des Wandels zu werden.

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Was wir bei Sodexo Österreich täglich tun

Globale Verantwortung beginnt im Kleinen: in den Küchen, an den Standorten, im Alltag. Bei Sodexo Österreich übersetzen wir diesen Anspruch in konkrete Initiativen:

„Suppe mit Sinn“: Solidarität Löffel für Löffel

Mit unserer Initiative „Suppe mit Sinn" unterstützen wir die Tafel Österreich zugunsten von armutsbetroffenen Menschen: Für jede verkaufte Portion Suppe spenden wir zehn Cent. Zusätzlich sammeln unsere Mitarbeiter:innen jährlich haltbare Lebensmittel, Hygieneartikel und Geldspenden. Eine einfache Idee mit messbarer Wirkung und viel Herz.

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WasteWatch & „Nix übrig für Verschwendung"

Lebensmittelverschwendung ist nicht nur ein ökologisches Problem, sie ist auch eine soziale Frage. Mit unserem Programm WasteWatch setzen wir auf intelligente Messtechnologien und gezielte Schulungen, um Lebensmittelabfälle in unseren Betriebsküchen systematisch zu reduzieren. An vielen Standorten konnten wir die Abfallmengen bereits halbieren – mit signifikanter Wirkung auf unsere CO₂-Bilanz.

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Unsere jährliche Bewusstseinskampagne „Nix übrig für Verschwendung" ergänzt diesen Ansatz: Sie bringt das Thema Lebensmittelverschwendung direkt zu unseren Mitarbeiter:innen und Gästen. Dass dieser Einsatz anerkannt wird, zeigt die Auszeichnung von gleich drei unserer Betriebsrestaurants mit dem ÖkoBonus der Stadt Wien.

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Pflanzlich & klimafreundlich

Ernährung und Klima sind untrennbar verbunden. Deshalb fördern wir in unseren Küchen aktiv ein breites Angebot an pflanzlichen Gerichten als schmackhafte, nachhaltige Alternative, die den CO₂-Fußabdruck unserer Speisen reduziert. Gleichzeitig zeigt diese Initiative: Gut für die Umwelt und gut auf dem Teller schließen einander nicht aus.

Nachhaltigkeit als Haltung: Better Tomorrow 2028

All diese Maßnahmen sind eingebettet in unsere Nachhaltigkeitsstrategie Better Tomorrow 2028 – ein Rahmen, der Nachhaltigkeit noch tiefer im operativen Alltag verankert. Entlang von drei Säulen arbeiten wir daran, messbare Wirkung zu erzielen:

  • Von unseren Mitarbeitenden: Wohlbefinden, Weiterentwicklung und Nachhaltigkeitskompetenzen
  • Zu unseren Kund:innen und Partnern: verantwortungsvolle Beschaffung, klimafreundliche Mahlzeiten und effizientes Ressourcenmanagement
  • Für eine bessere Welt und Gesellschaft: Klimaschutz, Naturerhalt und der Kampf gegen Hunger

Unterstützt durch klare KPIs und CSRD-konforme Berichterstattung ist Better Tomorrow 2028 kein Hochglanzdokument, sondern ein Arbeitsprogramm, das unseren Beitrag zu Net Zero 2040 stärkt und für Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Gemeinden gleichermaßen Wert schafft.

In unserem aktuellen Jahrbuch erfahren Sie mehr über unsere Better Tomorrow 2028-Strategie.

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30 Jahre „Stop Hunger“: Ein Grund zum Feiern und zum Weitermachen

Im Mai 2026 feierte „Stop Hunger“ sein 30-jähriges Bestehen. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Wasser und Ernährungssicherheit: Denn Wasserknappheit und klimabedingte Schocks gefährden die landwirtschaftliche Produktion weltweit und verschärfen Hunger und Armut.

30 Jahre „Stop Hunger“ zeigen: Wandel ist möglich, wenn Überzeugung und Handlung zusammenkommen. Wir sind stolz, Teil dieser Bewegung zu sein, und entschlossen, diesen Weg weiterzugehen.

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