Mitarbeiterengagement in 2020 steigern – 7 Tipps für Unternehmen

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Unternehmen müssen attraktive Gesamtkonzepte bieten, um leistungsfähige Mitarbeiter an sich zu binden. Insbesondere in sehr technologielastigen Branchen entscheidet nicht allein die Vergütung, sondern ein Mix aus Benefits und Anreizen. Engagierte Mitarbeiter machen den Unterschied, wenn es um Innovationen und die Identifikation mit Marke und Produkt geht. Doch wie lassen sich Zufriedenheit und Engagement unter den Kollegen fördern? Diese sieben praktischen Tipps für den Betriebsalltag helfen Ihnen dabei, Ihr Unternehmen attraktiver für High-Potentials zu machen und die Motivation von Jung und Alt in der Belegschaft zu steigern.

 

Tipp Nr. 1: Ermöglichen Sie eine flexible Arbeitsorganisation durch Arbeitszeitmodelle wie Home Office & Co. 

Jeder Mensch hat seinen eigenen Biorhythmus, zudem gibt es unterschiedliche Strategien zur Stressbewältigung. Unternehmen, die rigoros und starr sind in Bezug auf das Arbeitszeitmanagement, werden von jungen, vitalen und gut qualifizierten Fachkräften eher weniger berücksichtigt.

Daher gilt: Ermöglichen Sie Ihren Mitarbeitern, die ihnen anvertrauten Aufgaben möglichst flexibel, orts- und zeitungebunden zu erledigen. So lassen sich Beruf und Familie viel besser miteinander vereinen. Nicht zuletzt zeugt es von hohem Vertrauen, wenn Sie allein die Leistung Ihrer Angestellten in den Fokus stellen, statt die Arbeitszeit, die immer seltener einen geeigneten Indikator darstellt. Laut der Deloitte Flexible Working Studie 2019 hat sich das Home Office Angebot österreichischer Unternehmen seit 2017 mehr als verdoppelt. 

 

Tipp Nr. 2: Boosten Sie das Mitarbeiter Budget durch steuerfreie Zuwendungen

Pausen zum Regenerieren und Abschalten sind essenziell. Mit Angeboten, wie der Sodexo Restaurant Pass Card, können Sie Ihren Kollegen Gutscheine steuerfrei zur Verfügung stellen und ihnen gleichzeitig eine gewinnbringende Wertschätzung entgegenbringen. Schaffen Sie einen Kontrast zum hektischen Alltag und richten Sie Ihren Blick auf die Bedürfnisse Ihrer wichtigsten Ressource. Auf diese Weise steigern Sie nicht nur deren Lebens- und Arbeitsqualität, sondern auch das Engagement im Arbeitsalltag.

Das heißt: Nutzen Sie Mitarbeitergeschenke gezielt als Anreiz, den Austausch im Team zu fördern. Das trägt zum gegenseitigen Vertrauen bei, reduziert das Konfliktpotenzial und führt zu einem partnerschaftlichen Miteinander. Steuerfreie Zuwendungen können Sie gezielt und bedarfsgerecht einsetzen, etwa für den Außendienst mit Restaurant-, Lebensmittel- oder anderen Gutscheinen für Österreich.

 

Tipp Nr. 3: Schaffen Sie Möglichkeiten für Feedback und Weiterentwicklung

Wenn Arbeitnehmer das Gefühl haben, ihre Stelle sei eine Art ,Sackgasse’, so wirkt sich das nachhaltig negativ auf die Arbeitsleistung aus. Stattdessen empfiehlt es sich, proaktiv die Entwicklungschancen aufzuzeigen und Mitarbeiter zu besseren Leistungen und Engagement zu animieren, wie beispielsweise die globale Personalberatung PageGroup empfiehlt. Es bieten sich z.B. Fast-Tracks für Fach- und Führungskräfte an. So kann jeder Einzelne festlegen, in welche Richtung die eigene Karriere verlaufen soll und welche Ziele sich damit verknüpfen lassen.

Wichtig: Nicht immer ist das alleinige Ziel die Beförderung, denn oftmals sind es Aspekte, wie fehlendes Feedback oder ineffiziente Verwaltungsstrukturen, die den Ausschlag geben. Führen Sie regelmäßig Mitarbeitergespräche und signalisieren Sie ein offenes Ohr für die Wünsche Ihrer Angestellten. So lassen sich Fehlentwicklungen früh erkennen, was bedeutet, dass Sie ihnen entgegenwirken können. 

 

Tipp Nr. 4: Entwickeln Sie gemeinsame Strategien für mehr Engagement im Unternehmen

Agile Unternehmensstrukturen sind gerade deshalb so erfolgreich, weil sie den Input jedes Einzelnen wertschätzen und auf einem konstanten, offenen Dialog basieren. Das richtige Maß zwischen Eigenverantwortung und Selbstorganisation ist wichtig, um Ihrer Belegschaft aktive Mitbestimmung zu ermöglichen. Nutzen Sie deshalb regelmäßige, alle Ebenen berücksichtigende Diskussionen und Debatten, um engagierte Mitarbeiter gezielt zu fördern.

Unser Tipp: Versuchen Sie, öfters Aufgaben zu verändern und Teams neu zu bilden, um die Chance auf Teilhabe zu sichern. Das qualifiziert nicht nur Ihre Mitarbeiter, sondern führt zu kreativen Ideen und Strategien im Alltag.

 

Tipp Nr. 5: Nutzen Sie Performance-Management, um Mitarbeitermotivation zu steigern

Den Fokus auf die Stärken jedes Teammitglieds zu legen, ist wichtig, um Entwicklungsmöglichkeiten intern zu identifizieren. Führen Sie gezielte Zukunftsgespräche, statt den Daumen auf vergangene (Fehl-)Entwicklungen und Arbeitsleistungen zu legen. Durch richtig angewandtes Performance Management können Sie gezielt dazu anregen, die eigene Arbeitsleistung zu hinterfragen und diese in den Kontext der Abteilung einzuordnen. Ein solches Vorgehen nimmt junge wie ältere Mitarbeiter gleichermaßen mit, denn es ist stets ergebnisoffen und auf Kooperation ausgelegt. 

 

Tipp Nr. 6: Nutzen Sie Vertrauen und Wertschätzung als Motivationsinstrument 

Ständige Kontrolle und Feedback, das nur negative Dinge in den Vordergrund stellt, bieten kaum Raum zur persönlichen Entwicklung. Indem diese gehemmt wird, droht die Arbeit zu einer reinen Arbeits- und Aufgabenverrichtung zu werden. Selbstredend, dass davon keinerlei innovative oder gar kreative Inputs ausgehen. Hinterfragen Sie daher, ob und in welcher Form Sie Ihren Mitarbeitern die Wertschätzung zuteilwerden lassen, die diese verdienen.

Unser Tipp: Nutzen Sie technologische Mittel, um Standard- und Routineaufgaben zu automatisieren. Damit schaffen Sie Freiraum für ein höheres Maß an erfolgversprechender Eigenverantwortung und Selbstorganisation, die Anreize bieten für neue Höchstleistungen. Empfehlenswert sind auch Bonusmodelle, die nicht ausschließlich am Absatz orientiert sind, sondern auch „weiche“ Faktoren berücksichtigen.

 

Tipp Nr. 7: Seien Sie ein Vorbild für Umwelt- und Sozialbewusstsein im Unternehmen

Vielen Mitarbeitern fehlt das Bewusstsein für einen ressourcenschonenden, intelligenten Umgang mit Betriebsmitteln noch. Vor allem dort, wo komplexe Hierarchien und Angst vor den unklaren Konsequenzen des eigenen Handelns vorherrschen. Die Wechselwirkungen zwischen Aktion und Reaktion sollten auf plastische Art und Weise dargestellt werden, sodass jeder in der Belegschaft weiß, welches Verhalten erwartet wird. 

Konkret heißt das: Stellen Sie Regeln für den Umgang mit Ressourcen und das gemeinsame Miteinander auf. Sorgen Sie außerdem dafür, dass sich jeder einzelne daran hält, egal in welcher Position er tätig ist. Auf diese Weise beugen Sie Unmut sowie Trotzverhalten vor, um stattdessen den Fokus auf das Mitarbeiterengagement und ein gutes Arbeitsklima zu richten.

 

Wie lassen sich Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation in den Berufsalltag integrieren?

Engagierte Mitarbeiter sind kein Zufall, sondern das Resultat einer forcierten Steuerung von Anreizen und Entwicklungsmöglichkeiten. Sei es durch steuerfreie Zuwendungen, mittels einer positiven Gesprächs- und Diskussionsplattform, oder dank flexibler Arbeitsmodelle. 

Je nach Branche empfiehlt es sich, einzelne Varianten schrittweise einzuführen und die Reaktionen abzuwarten. Programme zur Steigerung von Motivation und Engagement sind in jedem Fall nie singulär zu verstehen, sondern immer Teil des großen Ganzen. Sollte Ihnen eine flammende Idee fehlen, bitten Sie um ein ehrliches Feedback Ihrer Angestellten. So lassen sich Aktionen zur Motivationssteigerung bei Ihren Mitarbeitern gezielt planen und mit den Unternehmenszielen in Einklang bringen.

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